Allgemein

02- 08. Mai 2016 Internationales Erzählfestival

Es freut uns zu hören, dass  im Zuge des interantionalen Erzählfestivals in Remscheid die Fabel „Von Wölfen, Ziegen und Bibern“ von Helen Skrobski erzählt wird.

Erzaehlfestival_2016

Eine wirklich schöne Würdigung für unser Buch.

Hier nun, was die Erzählerin über das Ereignis berichtet hat:

„Zurückgekehrt vom Internationalen Erzählfestival „Grenzenlos“ in Remscheid möchte ich Ihnen kurz berichten, wie und unter welchen Bedingungen ich Ihre Fabel erzählt habe. Der Erzählpfad führte uns von der Akademie Remscheid nach Schloss Burg. Zwei Erzählerinnen und ein Erzähler hatten sich vorab ihre Plätze ausgesucht, um Geschichten zu erzählen. Nach jeder Erzählung war eine erlebnispädagogische Aktion eingeplant, um die Geschichte nachwirken zu lassen. Während meine Kollegin den TN ein Märchen erzählte vom Tag und dem Stern erzählte, war ich vorgelaufen und hatte meine Position in einem matschigen

Flussbett an einer Wegkreuzung bezogen, dass von viel Astgehölz umgeben war. Die TN blieben auf dem Weg und schauten aus einer Distanz von zwei Metern auf mich. Gerade als ich erzählte, dass die Biber emsig und fleißig waren, kam ein Rangerover herangefahren und blieb mit laufendem Motor hinter den Zuhörern stehen. Sorry Frau Skrobski, ich habe ihn als Jagdaufseher, der argwöhnisch die Biber beobachtet, spontan in die Fabel mit eingebaut. Während meiner Erzählung hingen mir die TN an den Lippen und als der letzte Wolf die Worte knurrte: „Endlich ist unsere Zeit gekommen!“ stöhnten viele laut auf. Anschließend hatten wir ein 40 Meter langes Seil zwischen die Bäume gespannt. Immer zwei Teilnehmer sollten sich hintereinander stellen, bekamen einen kurzen Ast zu Zweit in ihre rechte Hand, sollten mit der linken das Seil ergreifen und nun mit geschlossenen Augen am Seil entlang den Ast „bis zur Biberburg“ weiter transportieren. Zum einen hatte ich diese Aktion eingebaut, damit die TN nach der Fabel eine Ruhe- und Verarbeitungsphase genießen können, anderseits aber auch weiterkommen. Alle, aber auch alle, haben „den Bibern dadurch Äste mitgebracht“,  vorab hatte ich erklärt, dass die Biber für ihren neuen Damm noch viel Material benötigen. Auf der weiteren Wegstrecke wurde neben der Lobhudelei, wie toll ich erzählt hätte, auch inhaltlich viel über Fabel gesprochen. „Hochaktuell; total auf den Punkt gebracht; irre, wie so eine  „tierische „Geschichte“ uns Menschen den Spiegel vorhält, waren spontane TN-Reaktionen. Selbstverständlich habe ich mich nach der Erzählung öffentlich bei Ihnen bedankt und erwähnt, dass Sie mir die Genehmigung erteilt haben, diese Fabel erzählen zu dürfen. Leider war während des Erzählpfades niemand von der Presse anwesend. Im Vorjahr hatte es einen ausführlichen Bericht darüber gegeben … Schade. Dennoch haben mich viele Kolleginnen und Kollegen darauf angesprochen. Ihnen wie auch einigen TN habe ich Ihre Anthologie gezeigt und Werbung dafür gemacht. …

Soviel zu den Bibern, Ziegen und Wölfen: die Fabel ist lebendig geworden und nicht nur in einem Buch verewigt. Ich werde sie gern und oft während meiner Projekte in Schulklassen und Bildungseinrichtungen erzählen. Ende August, Anfang September plane ich die erste „Liesborner Lauschnacht“ in unserer Mühle. Der vorläufiger Arbeitstitel lautet „zwischen Rosenduft und Ziegendunst“. Auch da würde ich Ihre Fabel gern erzählen. Vielleicht haben Sie da ja auch Zeit und können kommen – ich würde mich über Ihren Besuch sehr

freuen.Liebe Grüße

J.W.Erzählerin“

 

 

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